Seite Ebene 4 a

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Servicenavigation; Accesskey: 4
 

SMAFIRA

SMAFIRA - Künstliche Intelligenz zum Auffinden von Alternativmethoden

Bevor ein Tierversuch im Rahmen eines wissenschaftlichen Projektes durchgeführt werden darf, muss er von einer zuständigen Behörde genehmigt sein. Dazu reichen die verantwortlichen Forschenden einen Genehmigungsantrag ein, in dem die Erfüllung von wissenschaftlichen und gesetzlichen Anforderungen dargelegt ist. Teil dieses Antrags ist eine sorgfältige Literaturrecherche, um sicherzustellen, dass der geplante Tierversuch nicht durch eine Alternativmethode ersetzt werden kann. Eine solche Alternative wäre z.B. eine Methode oder ein Verfahren, mit dem eine spezifische wissenschaftliche Fragestellung ohne den Einsatz lebender (Wirbel-)Tiere beantwortet werden kann, z.B. in vitro-Verfahren.

Suchmaschine für Alternativmethoden zu Tierversuchen

Obwohl es für biomedizinische Fragestellungen bereits Suchmaschinen und Literaturdatenbanken gibt, die auch semantische Techniken zur Verfügung stellen, gibt es noch keine zufriedenstellende Lösung für die Suche nach Alternativmethoden zu Tierversuchen.

Deshalb hat sich das Bf3R zum Ziel gesetzt, eine Suchmaschine für Alternativmethoden zu Tierversuchen zu entwickeln, die auf der frei zugänglichen biowissenschaftlichen Literaturdatenbank PubMed (Medline) aufsetzt. `SMAFIRA´ steht für `SMArt Feature basiertes Interaktives RAnking`. SMAFIRA soll den Antragsstellenden für einen Tierversuch (= Forscherinnen und Forscher) zukünftig ermöglichen, mittels Referenzdokumenten (Referenz-Publikationen aus PubMed), die einen konkreten Tierversuch beschreiben, geeignete Vorschläge für Alternativmethoden zu diesem Tierversuch zu finden. Darüber hinaus soll die Suchmaschine die Ergebnisse der Recherche (Trefferliste von Literaturzitaten) bezüglich ihrer thematischen Übereinstimmung zu den vorgegebenen Referenzdokumenten und ihrer Relevanz als potentielle Alternativmethode zu dem jeweiligen Tierversuch reihen. Die Basis für die Entwicklung bilden `state-of-the-art´ Methoden des Text Mining (z. B. `Information Retrieval´, `Named-Entity Recognition´ bzw. `Relation Extraction´) und des Machine Learning (z. B. `Neural Networks´).

nach oben

Kontakt

E-Mail
bf3r@bfr.bund.de

Cookie-Hinweis

Die BfR-Webseite verwendet nur Cookies, die notwendig sind, um die Webseite nutzerfreundlich zu gestalten. Weitere Informationen enthält unsere Datenschutzerklärung.